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Während meiner Schulzeit in der Oberstufe hatten wir einen sehr engagierten Geschichtslehrer der uns anbot, das Theaterstück „Die letzten Tage der Menschheit“ anzusehen. Das anscheinende Anti-Kriegs-Theaterstück sollte damals im bremer Norden gelegenen U-Boot Bunker „Valentin“ aufgeführt werden, dem größten Bunker der jemals in Europa gebaut werden sollte. Leider konnte ich damals nicht mit zu dem Theaterstück, weil es nur wenige Karten für die Aufführung gab. Ich habe danach jedoch trotzdem noch eine Führung mitgemacht, weil ich den Bunker und seine Geschichte und auch seine Einbettung in die damalige NS-Herrschaft und Struktur in Bremen sehr interessant fand. Jetzt, einige Jahre später, hatte ich wieder die Gelegenheit den Bunker mit einer kleinen Gruppe und geführt von einem fachkundigen Herren der Bundeszentrale für politische Bildung zu besichtigen.

Für ein Uni-Projekt war ich heute in der Innenstadt zum Fotografieren. Der Lichtstimmung eindeutig geholfen hat uns dabei guter Wüsten-Wind, der angeblich über Europa gezogen ist und einen ganz wundervoll weiß-diesigen Schleier in die Luft legte. Der Marktplatz sieht aus wie aus einem Ölgemälde. Hui!

Ein kleiner Rundgang in der Überseestadt und ein Test, wie Gebäude ohne stürzende Linien aussehen, nachdem mensch sie mit der Brenizer-Methode zusammengesetzt hat.

In einem kreativen Geistesblitz habe ich heute bemerkt, dass die Sonnenblenden der Limited-Objektive von Pentax alle auswechselbar sind, dank der gleichen Filtergröße. Also habe ich einfach mal die Sonnenblende vom 40er auf das 15er getan und bin damit über den Bahnhofsbereich geschlendert…

Das Schwarzweissfieber hat mich heute wieder an der Uni gepackt – bis auf eine Ausnahme. ;)

Es gibt so eine berühmte ältere Statuengruppe auf dem Bremer Uni-Campus: Radfahrer, die gerade hinfallen und auf Leute zu rasen.
Sie sind alt (~70er!?) und der Lack blättert ab – einer hat sogar nur noch einen halben Schädel (stand auch mal ein Blumentopf drin). Gru-se-lig!

Heut gabs ein ganz wundervolles Geburtstags-Piknik einer guten Freundin mit vielen lieben Menschen am Werdersee. Dabei ist dieses prima Portrait entstanden, welches meiner Lust auf Schwarzweiss wegen so ist, wie es ist. ;)

Danke für die schönen Stunden ihr lieben!

Der Palast der Produktion ist ein Projekt der ZZZ (ZwischenZeitZentrale Bremen), die sich um die Übergangsnutzung von brach liegenden Gebäuden kümmert sie an Künstler, Selbstständige und Andere vermittelt. Der Palast ist übergangsweise in einer alten Wollkämmerei in Bremen Nord (genauer: Blumenthal) und soll ein Ort für Kreative sein, der den recht heruntergekommenen Stadtteil wieder ein wenig beleben soll.

Unter anderem war dort auch ein Freund mit dem IPUP einquartiert. Das IPUP ist das „Institut für Polytoxilogie und P…weisnichtmehr“ – ich kann mir das einfach echt nicht merken.

Jedenfalls: Alte Wollkämmerei, haufenweise Platz, Kunst und Philosophie in Ruinen – hui, da bin ich dabei!

Ein fotografischer Rundgang.

Kleine Foto-Tour von der Uni durch die Stadt mit dem 15er. Immer wieder ein Genuss, wie dramatisch und cinematisch alles wirkt!

Vor meinem Weg nach Hause bin ich noch ein wenig mit der Kamera durch die Innenstadt gezogen und habe dabei die Schweissarbeiten der BSAG an meiner Haltestelle mit großem Interesse verfolgt. Mit dem Nebel sehen die Kisten manchmal aus wie die Geisterfallen aus Ghostbusters. :D