16. – 19.08.2011 – Totkäppchen (der Film)

 Mehr oder minder durch Zufall und Interesse bin ich auf ein No-Budget Kurzfilmprojekt gestoßen, dass eine Parodie zum Märchen vom Rotkäppchen unter dem Namen „Totkäppchen“ zum Ziel hat. Nach anfänglichem Zögern meinerseits (warum auch immer), habe ich mich dann auf Nachfrage doch noch entschlossen, dort als Set-Fotograf die Produktion zu begleiten.
Der Film sollte an 3-4 Tagen in der Überseestadt / Überseehäfen in Bremen an verschiedenen Standorten gedreht werden, unter anderem dem Speicher XI, dem Sitz der Hochschule für Gestaltung Bremen.

Auf der Projektwebseite könnt ihr weiter Infos über den Stand des Projektes erfahren, dass leider bis heute (März 2014) weiterhin „in Produktion“ ist. Anscheinend gab es lange Zeit Probleme mit dem Schnitt des ganzen Materials. Weiterhin findet ihr dort eine Auswahl an Bildern, teilweise von mir, teilweise von der anderen Set-Fotografin und einige aus der Konzeptphase des Films.

Insgesamt hat mir die Arbeit am Set wirklich gut gefallen. Der Dreh Zog sich über 4 Tage, was aber noch innerhalb des Zeitplans war glaube ich, wenn auch etwas länger als Geplant.

Für mich persönlich war der Dreh die erste Feuerprobe als Dokumentarfotograf an einem Film-Set, zumal ich auch noch meine funkelnagelneue Pentax K-5 mit dem 40mm f/2.8 Limited und dem manuellen 50mm f/1.7 eingeweiht habe.
Der Ansatz des dokumentarischen Begleitens hat mir wirklich gut gefallen, so dass ich inzwischen sagen muss, dass ich ihn gern für meine gesamte weitere Arbeit als Fotograf benutze. Dinge in Szene setzen liegt mir nichtso, bzw. ich fühle mich unwohl dabei. Ich mag es viel lieber wenn ich Dinge beobachten kann, sie sich vor mir selbst in Szene setzen und ich im richtigen Moment mit Kamera und Finger auf dem Auslöser präsent sein kann. Dieses Setting war genau das, was ich die 4 Tage lang vorfand.

Insgesamt entstanden so in den Tagen beim Dreh grob geschätzt 2000 Bilder, die alle Entwickelt (RAW zu JPG) werden wollten, was eine ziemlich zeitfressende Aufgabe war, zumal daraus auch noch eine Auswahl entstehen sollte die anderen quantitativ zumutbar war.

Da die Bilder jetzt genug Zeit hatten um auf meiner Festplatte zu reifen, wollte ich gern eine Auswahl meiner persönlichen Lieblingsbilder präsentieren, bevor sie anfangen zu Gären. :P

Hier also nun zusammengefasst: „Totkäppchen – der Film“ hinter den Kulissen.
Viel Spaß mit den Bildern und ein großes Dankeschön nocheinmal an die gesamte Filmcrew und Nancy von Nancy’s Kitchen für all das leckere Essen! ;)

 

Nachtrag:
Im Nachhinein muss ich nochmal etwas zu meinem Equipment bemerken. Da dies ja nun für mich die erste Möglichkeit war meine neue K-5 mit dem 40mm Limited  und dem 50mm M auszuprobieren, muss ich sagen: Ich bin wirklich froh darüber dieses Equipment zu haben. Es hat sich in dem Setting wirklich bewiesen. Ich hatte im Zuge des drehs auch die Möglichkeit die geliehene Canon der anderen Fotografin auszuprobieren, irgendeine Canon (ich glaube so eine 7D oder so!?) mit dem 35mm 1.2 L Objektiv. Beides zusammen brachte gefühlt 3 Kilo auf die Waage und war nach einiger Zeit wirklich schwer zu halten. Dazu war das Auslösegeräusch schon deutlich zu hören. Mit meiner K-5 war ich da sehr viel agiler unterwegs, zumal das 40mm wirklich so flach ist, dass man manchmal gefragt wird ob man mit dem Deckel überhaupt ein Foto machen könne, oder ob man eins gemacht habe, weil man das sanfte Spiegelschlagen nicht gehört hat.
Mein Fazit:
Die K-5 mit dem 40mm Limited ist eine wirklich wirklich gute Dokumentar-Kombination. Klein, leise, leicht und unauffällig. Perfekt um immer dabei zu sein und Momente authentisch einzufangen, ohne dass sich alle an der Präsenz des Fotografen stören.

 

Tag 1

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Tag 2

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Tag 3

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IMGP1908

IMGP1943

Tag 4

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IMGP2019

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